Barbershop-Gesang stammt aus den USA und ist dort ca. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden. Es ist eine spezielle, mal schwungvolle, mal sehr gefühlsbetonte Sparte der A-cappella-Musik. Im Barbershop werden populäre traditionelle oder moderne Songs in besonderer Art und Weise in einem vierstimmigen Satz arrangiert. Kennzeichnend ist die „close harmony“ (Akkordtöne liegen dicht beieinander), deshalb wird meist in reinen Frauen- oder Männerensembles gesungen. Die Melodiestimme (Lead) liegt nicht oben, sondern in der Mitte der Harmonien und wird von den anderen drei Stimmen (Tenor, Bariton und Bass) umspielt und gestützt. Ganz besonders wichtig sind die viertönigen, spannungsreichen Akkorde mit vielen Reibungen. Es wird in reiner Stimmung intoniert, um einen obertonreichen Klang zu erzeugen. Die Barbershopper sagen: „The chord is ringing“. Nach diesem Sound kann man süchtig werden!

Zum Barbershop gehört neben dem reinen Singen unbedingt auch gute Laune und etwas Performance, man steht nicht steif auf der Bühne und singt brav die richtigen Noten.

Wer es noch genauer wissen möchte, kann sich auf verschiedenen Websites informieren:

Beim deutschen Barbershop-Verband BinG!:

https://www.barbershop.de/de/page/was-barbershop

Oder hier:
bei der „Barbershop Harmony Society“

https://www.barbershop.org/about/history-of-barbershop

Oder hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbershop