Als Silke zum ersten Mal den Schulchor hörte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Dass Menschen ohne Instrumente Musik machen und so einen tollen Klang erzeugen können, packte sie im tiefsten Inneren und lässt sie seitdem nicht mehr los. So wurde sie Mitglied in drei Schulchören und einem Terzett.

Die Entscheidung, Biologie zu studieren, erwies sich als Umweg.

Nach dem Diplom stürzte sie sich 100%ig in die Musik, studierte Chorleitung und Gesangspädagogik. Heute arbeitet sie als Gesangspädagogin, Stimmbildnerin und Chorleiterin.

What a dream can do…

„Im Sommer 2016 habe ich zum ersten Mal in einem Barbershop-Chor gesungen.
Im Internet war ich auf Videos mit faszinierenden Klängen gestoßen, war berührt von der musikalischen Intensität aber auch spielerischer Leichtigkeit von Quartetten und Chören.
Das wollte ich gerne selbst ausprobieren.

In Mainz oder der näheren Umgebung gab es keine Gelegenheit, also fuhr ich zu Chorprojekten in
Weiterstadt und Frankfurt und war, wie erwartet, gefesselt. 
Nach der Teilnahme am Harmony College im Herbst war es dann klar: Ich möchte einen Barbershop-Chor gründen.

Im Februar 2017 dann die erste Probe des neuen, noch namenlosen Frauenchores.
Alle hatten sich wie gefordert gut vorbereitet und so sangen 20 Frauen als erstes Stück „What a dream can do“… und ich war glücklich.

Mein Traum ist wahr geworden.“

Silke Wüllner